Workshop zum Thema „Biotopverbund auf der Insel Rügen“

21. November 2022 Am 15. November trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, verschiedenen Verwaltungen, sowie von Stiftungen, Verbänden und weiteren Institutionen im Naturerbe Zentrum Rügen, um sich beim Workshop „Biotopverbund auf der Insel Rügen“ über das Thema Biotopverbund zu informieren und gemeinsam dazu auszutauschen. Zu den Teilnehmenden des Workshops zählten Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Altefähr, Gingst und Wiek, der Verwaltungen des Forstamtes Rügen, des Biosphärenreservatsamts Südost Rügen und der unteren Naturschutzbehörde Neumünster, sowie von Stiftungen (WWF Deutschland, OSTSEESTIFTUNG, Heinz Sielmann Stiftung), Verbänden/Vereinen (Wasser- und Bodenverband Rügen, Landschaftspflegeverband Rügen e.V.) und weiteren Institutionen (biota – Institut für ökologische Forschung und Planung). Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einführung in das Thema „Biotopverbund“ und das gleichnamige BiotopVerbund-Projekt stellten die Projektbeteiligten den Teilnehmenden Biotopmaßnahmen vor, welche bereits im Rahmen des BiotopVerbund-Projektes in den Modellregionen Rügen, Grafschaft Bentheim und Freising umgesetzt wurden. Anschließend informierte Katharina Brauer vom WWF Deutschland über die Maßnahmen zur Renaturierung von Kleingewässern im Ostseeraum, welche im Verbundprojekt „Schatzküste“ durchgeführt wurden und den Biotopverbund in dieser Region stärken. Dr. Tim Hoffmann, vom biota Institut für ökologische Forschung und Planung, stellte im Anschluss vor, wie mit Hilfe von GeoDaten geeignete Flächen für den Biotopverbund identifiziert werden können. Abbildung 1 Vorträge am Vormittag informieren die Teilnehmenden des Workshops u.a. über das BiotopVerbund-Projekt und verschiedene Biotopverbundmaßnahmen @ BiotopVerbund-Projekt Am Nachmittag, nach einer gemeinsamen Mittagspause, diskutierten die Teilnehmenden über Perspektiven zur Stärkung des Biotopverbundes auf der Insel Rügen. Hierbei wurde besonders die Bedeutung kommunaler Flächen, wichtiger Flächeneigentümer sowie die Einbeziehung aller relevanten Akteursgruppen, insbesondere Landwirtschaft und Jägerschaft, hervorgehoben. Zusätzlich wurde am Nachmittag eine Umfrage ausgewertet, welche die Meinung der Teilnehmenden zu den größten Herausforderungen bei der Umsetzung von Biotopverbundmaßnahmen erfragte. Die Ergebnisse wurden aus den verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen Akteursgruppen betrachtet und anschließend gemeinsam mögliche Gründe für die Herausforderungen erörtert und potentielle Lösungen formuliert. Insgesamt wurde festgehalten, dass noch großes Potential zum Ausbau des Biotopverbundes besteht und die Bereitschaft bei allen Akteursgruppen zur Umsetzung vorhanden ist – aber auch, dass noch einige Rahmenbedingungen verändert werden müssen um die Prozesse effektiver zu gestalten. Abbildung 2 Die Teilnehmenden des Workshops diskutieren über die Ergebnisse der Umfrage und erörtern Gründe und mögliche Lösungen. @ BiotopVerbund-Projekt. a

Von |2022-11-22T16:03:45+01:0021. November 2022|Allgemein|0 Kommentare

Besuch des bayerischen Umweltministers in Thonstetten

10. November 2022 Im Rahmen des BiotopVerbund-Projektes „Landschaft + Menschen verbinden - Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt entstehen im Wiesenbrütergebiet bei Thonstetten Trittsteinbiotope, welche Lebensräume miteinander verbinden sollen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber machte sich, auf Einladung des Landschaftspflegeverbandes, davon persönlich ein Bild. In dem Teilprojekt „MehrWert Ampertal" werden aktuell Lebensräume aufgewertet und miteinander verbunden . Bis 2024 werden,  unter Federführung des Freisinger Landschaftspflegeverbandes, noch weitere entsprechende Biotopverbundmaßnahmen durchgeführt. Am Freitag, den 21.10.2022, machte sich der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber und der Freisinger Landtagsabgeordnete Benno Zierer (beide FW), sowie die Bürgermeister:innen aus Haag, Moosburg, Langenbach und Marzling, davon persönlich ein Bild. Bei einer gemeinsamen Fahrt hinaus ins Projektgebiet erläuterte David Eschler vom Landschaftspflegeverband an Ort und Stelle, welche Maßnahmen man im Wiesenbrütergebiet konkret durchgeführt hat und aktuell durchführt. Beispiele sind die Anlage von Senken und Grabenabflachungen. Senken sind flache Mulden in Wiesen, die sich meist im Frühjahr und nach vermehrten Niederschlägen mit Wasser füllen, ansonsten aber trockenfallen. Bei Grabenabflachungen werden die naturfernen Gräben, meist vertieft und im Kastenprofil angelegt, wieder aufgeweitet und mit einem flachen Ufer versehen. Sie sind wichtige Habitate für Wiesenbrüter, wie zum Beispiel den Kiebitz, welche  dort ihre Nahrung finden oder diese Wasserstellen als Trink- und Bademöglichkeit nutzen. Abb. 1 Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber sowie die Bürgermeister: inliegender Gemeinden und Städte,  Projektbeteiligte des Landschaftspflegeverbandes Freising e.V. und der Heinz Sielmann Stiftung und weitere Interessierte bei der Besichtigung der Anlage einer Senke im Wiesenbrütergebiet Thonstetten. Quelle: Nico Bauer, Freisinger Tagblatt. Wiesenbrüter wie der Kiebitz oder der Große Brachvogel, aber auch seltene Libellenarten wie die Vogelazurjungfer, sollen hier bei Thonstetten diese aufgewerteten Lebensräume vorfinden. Denn ein großes Problem der vergangenen Jahre ist die Zerschneidung von Lebensräumen und der damit einhergehende Verlust an Lebensraum und von Biodiversität, sagte Zierer. "Die Vernetzung von Gebieten ist deshalb eine große Aufgabe des Artenschutzes." Dabei dürfe man nicht immer nur Forderungen an die Staatsregierung in München richten, sondern müsse man sich auch als Kommune überlegen, was man selber machen könne. Der Umweltminister zeigt sich beeindruckt vom großen Engagement der am Projekt Beteiligten: "Danke, dass hier so viel Herzblut reingesteckt wird." Die Erfolge werde man erst in ein paar Jahren sehen, so Glauber. Aber nach 30 Jahren Artenvielfaltsrückgang sei es jetzt wichtig, dass es in die andere Richtung gehe. Und von solchen Projekten wie diesem, könne auch ein Signal an die Bevölkerung ausgehen. Wollen Sie sich auch für den Biotopverbund einsetzen? Dann rufen Sie uns einfach an. Landschaftspflegeverband Freising e.V. David Eschler Telefon: 08161/600-439

Von |2022-11-16T14:14:46+01:0016. November 2022|Allgemein|0 Kommentare

Schulkinder pflanzen Bäume am Trenter Dorfteich

Schulkinder pflanzen Bäume am Trenter Dorfteich 21. Oktober 2022 Am 07.10.2022 halfen 14 Kinder der Grundschule Gingst auf einer Fläche neben dem zentral gelegenen Teich der Gemeinde Trent mehrere Obstbäume einzupflanzen. Die Aktion fand im Rahmen des Projektes InselBiotope des Landschaftspflegeverbandes Rügen e.V. und mit Unterstützung der Baumschule Rügen statt. Unter der Anleitung von Florian Wolf, dem Inhaber der Baumschule Rügen, fassten die Schüler*innen der ersten Klasse, die zur Hortgruppe Trent gehören, bei der Pflanzaktion fleißig mit an. Auf die Frage, warum er sich denn gemeinsam mit den Kindern für den Lebensraum Streuobstwiese engagiere, antwortete Wolf: „Die Kinder müssen schon in jungen Jahren für die Umwelt sensibilisiert werden. Vor allem in Zeiten des Klimawandels sind Baumpflanzungen für die nächsten Generationen unglaublich wichtig.“ Und so ging es an diesem Tag für den Nachwuchs nicht nur um das Einpflanzen von Obstbäumen, die Kinder erfuhren auch viel Wissenswertes über diese Streuobstwiesen als Orte der Artenvielfalt und ihre wertvolle Bedeutung für die Tierwelt. Heike Behling, die Leiterin der örtlichen Kita, in welcher die Hortgruppe betreut wird, freut sich über die Aktion: „Ich finde es gut, dass die Kinder in ihrem eigenen Ort mitgestalten können und dass das Obst dann auch für alle zur Verfügung steht.“ James Grieve und „Obst to go“ Auf der Fläche wurde bereits regionales Saatgut als Grundlage für ein artenreiches Biotop ausgebracht. Die vorgesehene extensive Pflege der Blühwiese – also lediglich ein- bis zweimalige Mahd im Jahr – fördert ebenfalls das Vorkommen möglichst vieler biologischer Arten. Gleichzeitig wird die Streuobstwiese auch als grüne und blühende Mitte den Menschen im Dorf als Ort der Erholung und Begegnung dienen. Schon ab nächstem Jahr kann jeder die Früchte ernten und vor Ort genießen oder Zuhause zu leckeren Speisen weiterverarbeiten. Die Obstsorten wurden von der Gemeinde selbst gewählt:  Neben der Gelben Knorpelkirsche, die dank ihrer besonderen Farbe seltener von Staren stibitzt wird, fiel die Wahl auch auf die alte Apfelsorte James Grieve. Sie eignet sich gut als Küchen- oder Tafelapfel und wird gern zu Saft verarbeitet. Auch Birnen und Zwetschgen können die Schulkinder hier schon ab dem kommenden Jahr erwarten. Abbildung 1: Kinder der Grundschule Gingst helfen beim Einpflanzen von Obstbäumen. Foto: LPV Rügen e.V. Voraussetzungen für mehr Artenvielfalt schaffen Diese Maßnahme zu Erhaltung und Schaffung neuer Biotope an Kleingewässern auf Rügen erfolgte im Rahmen des Verbundprojektes „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Seit August 2020 laufen in dem Teilprojekt „InselBiotope – Kleingewässer als Trittsteine im Biotopverbund auf der Insel Rügen“ des Landschaftspflegeverbandes Rügen e.V. bereits unterschiedliche Maßnahmen zur Aufwertung der Kleingewässer und ihres Umfeldes. „Da sich seit etwa 1900 der Anteil an Kleingewässern um fast ein Drittel verringerte, will der Landschaftspflegeverband diesem Trend entgegenwirken und ein Netzwerk aus vielen einzelnen, untereinander vernetzten Trittsteinbiotopen errichten. Nur so können die Voraussetzungen für eine größere Artenvielfalt auf der Insel verbessert werden“, begründet Sebastian Koesling, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, das regionale Engagement. Das Informieren und Einbinden der Menschen [...]

Von |2022-10-24T12:02:37+02:0024. Oktober 2022|Allgemein|0 Kommentare

Zwei neue Senken im Wiesenbrütergebiet Thonstetten

27. September 2022 Im Rahmen des Teilprojektes MehrWert hat der Landschaftspflegeverband Freising e.V., in Zusammenarbeit mit interessierten Landwirt:innen, die ihre Flächen zur Verfügung gestellt haben, am 02.09.22 im Wiesenbrütergebiet Thonstetten, die ersten zwei Senken angelegt. Mit diesen Maßnahmen helfen alle beteiligten Akteur:innen das Feuchtgrünland im Projektgebiet für Wiesenbrüter und viele weitere Tier- und Pflanzenarten aufzuwerten. Die neu angelegten Senken liegen zentral im Wiesenbrütergebiet Thonstetten, wo sie jetzt im bislang landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Gebiet neue Lebens- und Nahrungshabitate für viele Tier- und Pflanzenarten schaffen. Die Senken haben jeweils eine Größe von 480m² und 600m² und wurden mit Hilfe von Baggern bis zu 30 cm tief ausgehoben. Abb. 1 Lage der Senken (rot umrandet) im Wiesenbrütergebiet Thonstetten. Quelle: Landschaftspflegeverband Freising e.V. Um das Feuchtgrünland im Wiesenbrütergebiet weiterhin naturschutzfachlich aufzuwerten erfolgte nach dem Ausbaggern bzw. Abtragen des Oberbodens eine Ansaat mit einer artenreichen Regio-Saatgutmischung. Die Senken wurden insgesamt so angelegt, dass sie weiterhin von den Landwirt:innen bewirtschaftet werden können – und diese dadurch keinen nennenswerten Ertragsausfall haben. Abb. 2 Ausbringung des Regio-Saatgutes auf eine frisch angelegte Senke. Quelle: Sebastian Bauer. Allgemein sind Senken wichtige Habitate für viele Tier- und Pflanzenarten, speziell aber für wiesenbrütende Vögel - wie den Kiebitz oder den großen Brachvogel -, Libellen und Amphibien, welche dort ihre Nahrung finden und diese Wasserstellen als Trink- und Bademöglichkeit nutzen. Um die Senken möglichst effektiv für diese Tier- und Pflanzenarten zu gestalten müssen im bislang landwirtschaftlich intensiv genutzten Projektgebiet wesentliche Standortfaktoren verändert werden. Dies wurde durch das Ausbaggern der Flächen erreicht, da: die im Oberboden fixierten Nährstoffe werden entfernt und somit der Torfkörper lokal vor weiterer Nährstoffeinwaschung geschützt wird. die neue, tiefer liegende Geländeoberkante dem Grundwasserspiegel näher liegt, was eine geringere Austrocknung und damit eine längere Vernässung des Bodens ermöglicht. Der jetzt feuchtere und nährstoffärmere Standort bietet ideale Voraussetzungen für die Neuansaat und als Lebensraum für weitere Zielarten wie z.B. die Vogel-Azurjungfer. Abb. 3 Vogel-Azurjungfer (Coenagrion ornatum) Foto: Dirk Pape-Lange. Wollen Sie sich auch für den Biotopverbund einsetzen? Dann rufen Sie uns einfach an. Landschaftspflegeverband Freising e.V. David Eschler Telefon: 08161/600-439

Von |2022-10-04T07:59:25+02:0027. September 2022|Allgemein|0 Kommentare

Maßnahmenbeginn zur Umfeldgestaltung in drei Rügener Gemeinden

Maßnahmenbeginn zur Umfeldgestaltung in drei Rügener Gemeinden 14. September 2022 Nach einer kleinen Sommerpause begannen im Projekt InselBiotope Anfang August 2022 die ersten größeren Maßnahmen zur naturnahen Gestaltung des Gewässerumfeldes an den Kleingewässern in Gingst, Trent und Patzig. Diese Maßnahmen werten die Trittsteinbiotope auf und tragen zur Erweiterung des Biotopverbundes auf der Insel Rügen bei. Renaturierung des Gewässerumfeldes Um die bislang meist intensiv gepflegten und artenarmen Flächen im Umfeld der Kleingewässer ökologisch aufzuwerten, erfolgte nun eine fast vollständige Umgestaltung. Nachdem im Frühjahr 2022 bereits die vorbereitenden Rodungen nicht heimischer oder kranker Gehölze erfolgte, rollte nun schweres Gerät an, um großflächig die Grasnarbe abzutragen. Dabei wurde nur die oberste Schicht des Bodens (10 bis 15 Zentimeter) entfernt und anschließend nährstoffarmes Substrat als Grundlage für artenreiche Blühwiesen aufgetragen. Schotterrasenwege und -flächen zur gezielten Besucherlenkung wurden ebenso angelegt. Die Ansaat mit regionalem Saatgut aus heimischen Gräsern und Kräutern soll noch im Herbst erfolgen, sobald eine feuchtere Witterung einsetzt. Auch die größeren Baumpflanzungen (Hochstämme) kommen erst später im Jahr, voraussichtlich im November, um ein gutes Anwachsen zu gewährleisten. Die übrigen Gehölzpflanzungen aus heimischen Straucharten sind zum Teil schon fertiggestellt. Abbildung 1: Frische Strauchpflanzungen und für die Ansaat von Blühwiesen und Schotterrasen vorbereitete Flächen am Dorfteich Gingst. Foto: LPV Rügen e.V. Wertvolle Lebensraumelemente für Amphibien Die meisten Arten benötigen ein Mosaik aus vielen verschiedenen Lebensraumelementen, um sich in den Biotopen so richtig wohlzufühlen. Amphibien benötigen beispielsweise Flachwasserbereiche, die durch schnelleres Erwärmen zum Verweilen und Sonnen einladen, oder auch Stein- und Totholzhaufen, in denen sie Tagesverstecke und Winterquartiere finden. Daher wurden diese Lebensraumelemente an den Dorfteichen in Gingst und Trent angelegt. Für die Stein- und Totholzhaufen wurde das vor Ort anfallende Material vom Abbruch einiger Betonflächen und kleineren Rodungen wiederverwendet, sodass wertvolle Habitate mit vielen unterschiedlich großen Spalten und Höhlungen entstanden sind. Abbildung 2: Bei den Bauarbeiten in Gingst gefundene Erdkröte – sie konnte wohlbehalten umgesetzt werden und fand Unterschlupf in der neuen Benjeshecke. Foto: LPV Rügen e.V. Großer Nutzen für weitere Artengruppen Unsere Zielartengruppe Amphibien fungiert hier als sogenannte Schirmart („Umbrella species“), was bedeutet, dass die Maßnahmen zugleich auch zahlreichen anderen Arten(-gruppen) zugutekommen. Denn der Flachwasserbereich wird ebenso von vielen wasserbewohnenden Insekten benötigt und Stein- und Totholzhaufen bieten neben Amphibien beispielsweise auch Eidechsen und Kleinsäugern oder verschiedenen Insekten einen wertvollen Lebensraum. So wird das Ökosystem gestärkt und das Nahrungsangebot für viele Arten erheblich verbessert. Die dadurch gewonnene Artenvielfalt können Besucher:innen und Anwohner:innen bereits im kommenden Jahr bewundern. Um die entsprechenden Informationen vor Ort zur Verfügung zu stellen, werden nun verschiedene Infotafeln erarbeitet, die über das Projekt, vorkommende Arten und Lebensräume sowie ökologische Zusammenhänge und den Biotopverbund aufklären. Zahlen, Daten, Fakten: Der Maßnahmen-Steckbrief für die Umfeldgestaltung in Gingst, Trent und Patzig Maßnahmetyp: Naturnahe Umfeldgestaltung Ziellebensraum: Naturnahes Gewässerumfeld Größe: Gingst: ca. 1.800 m² Trent: ca. 3.500 m² Patzig: ca. 10.300 m² Umsetzung: August – November 2022 Kooperationspartner: Baumschule Rügen Kosten: 78.297,84 € [...]

Von |2022-10-24T12:08:24+02:0014. September 2022|Allgemein|0 Kommentare

Planungshilfe-Broschüre zu Biotopverbundmaßnahmen erschienen

22. August 2022 Seit Anfang August stellt das BiotopVerbund-Projekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ die zwanzigseitige Broschüre „Planungshilfe für Biotopverbundmaßnahmen auf kommunaler Ebene“ kostenlos zum Download bereit. Die Broschüre bietet Akteurinnen und Akteuren auf kommunaler Ebene wichtige Tipps zur Initiierung, Planung und Umsetzung von Maßnahmen für den Erhalt und die Vernetzung ökologisch wertvoller Lebensräume. Ziel ist die Vergrößerung des nationalen Verbundes aus einzelnen Biotopen, da diese Vernetzung von Lebensräumen ein essenzieller Teil bei den Bemühungen für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten ist. Abbildung 1 Vorder- und Rückseite der Planungshilfe-Broschüre. @ BiotopVerbund-Projekt Neben allgemeinen Informationen und Erklärungen zum Thema Biotopverbund, sowie Erläuterungen zu gesetzlichen Hintergründen stellt die Planungshilfe-Broschüre das BiotopVerbund-Projekt "Landschaft + Menschen verbinden - Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund" vor. Zusätzlich wird die herausragende Rolle und die Wichtigkeit der Kommunen beim Erhalt und der Entwicklung von Biotopverbünden herausgestellt. Abbildung 2 Die Planungshilfe-Broschüre gibt neben allgemeinen Informationen zum Thema Biotopverbund auch einen Überblick über die Projektziele. @ BiotopVerbund-Projekt. a In Text und Bild werden die Funktionen und die Vorteile von intakten Biotopverbünden für Kommunen dargestellt und anschließend wichtige Punkte bei der Initiierung, Planung und Umsetzung erläutert. Abbildung 3 Beschreibung der Vorteile von intakten Biotopverbünden für Kommunen (links) und Aufzählung wichtiger Schritte bei der Initiierung, Planung und Umsetzung von Biotopverbundmaßnahmen (rechts). @ BiotopVerbund-Projekt. a Zusätzlich zur Beschreibung der wesentlichen Punkte bei der Initiierung, Planung und Umsetzung von Biotopverbundmaßnahmen bietet die Planungshilfe-Broschüre einen Überblick über die zu beteiligenden Behörden und Ämter. Weiterhin werden Beipiele für Maßnahmen dargeboten, welche Kommunen durchführen können um bestehende Biotope aufzuwerten, oder sogar neu anzulegen. Abbildung 4 Die Planungshilfe informiert über zu beteiligende Behörden und Ämter (links) und zeigt Beispiele für mögliche Biotopverbundmaßnahmen auf (rechts). @BiotopVerbund-Projekt. a Die Planungshilfe-Broschüre können Sie hier kostenlos herunterladen. Kostenfreie Druckexeplare können Sie über das Formular auf "Downloads" bestellen.

Von |2022-08-26T14:53:11+02:0026. August 2022|Allgemein|0 Kommentare

Weiterer Aktionstag im Wiesenbrütergebiet Thonstetten

11. August 2022 Im Rahmen des MehrWert-Teilprojektes im Verbundprojektes „Landschaft + Menschen verbinden - Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt hat der Landschaftspflegeverband Freising e.V. hat einen nicht nur arbeitsreichen, sondern auch schönen Tag den Beteiligten des Aktionstages im Wiesenbrütergebiet Thonstetten geboten. Bei den Teilnehmer:innen des Aktionstages am 13.07.2022 handelte es sich um Studierende des 2. Semester der Landwirtschaftsschule Erding. Die Fortbildung an der Landwirtschaftsschule zielt darauf ab, landwirtschaftliche Betriebsleiter:innen und Unternehmer:innen auszubilden. Im Rahmen des Unterrichts spielen Umweltthemen eine große Rolle, dazu zählt auch der Bereich Landschaftspflege. Um ein stärkeres Bewusstsein, für die Problematik des Lebensraumverlustes von Wiesenbrütern, Insekten und vielen anderen Tieren und Pflanzen, zu schaffen, durften die Studierenden, neu angelegte Biotope besichtigen und den Nutzen und die Funktion des Biotopverbunds kennen lernen. Abb. 1 Studierende der Landwirtschaftsschule Erding und Mitarbeiter:innen des Landschaftspflegeverband Freising beim Aktionstag im Wiesenbrütergebiet Thonstetten. Foto: Landschaftspflegeverband Freising e.V.   Um auch aufzuzeigen, dass Biotope gepflegt werden müssen und hier eine weitere Erwerbsmöglichkeit für Landwirte mit Landschaftspflege besteht, konnten die Teilnehmer eingeschleppte Pflanzenarten sogenannte Neophyten, die invasiv sind und sich in den Biotopflächen ausbreiten, entfernen. Jetzt können heimische Pflanzen wieder ihren alten Lebensraum besiedeln. Abb. 2 Das neophytische Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) im Wiesenbrütergebiet Thonstetten. Quelle: Landschaftspflegeverband Freising e.V..   Beim Arbeitseinsatz wurde vorrangig das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), welches ursprünglich aus dem Himalaya kommt, bekämpft. Als Neophyt stellt es eine Bedrohung für heimische Pflanzenarten in deren Lebensraum dar. Es kann in kürzester Zeit Wuchshöhen von über 2 Meter erreichen und so andere Pflanzen schnell überdecken und verdrängen. Wollen Sie sich auch für den Biotopverbund einsetzen? Dann rufen Sie uns einfach an. Landschaftspflegeverband Freising e.V. David Eschler Telefon: 08161/600-439

Von |2022-08-11T13:52:29+02:0011. August 2022|Allgemein|0 Kommentare

Erste Dreharbeiten für die Image-Filme im BiotopVerbund-Projekt

29. Juli 2022 In der Modellregion Freising fanden vom 26.07. – 28.07.2022 die ersten Dreharbeiten für die Image-Filme im Rahmes der Image-Kampagne des BiotopVerbund-Projektes statt. Hierbei wurden u.a. Interviews, Umsetzungen von Maßnahmen und Aktionen mit Naturbegeisterten gefilmt sowie Landschaftsaufnahmen mit Drohnen gemacht. Abbildung 1 Film-Team bei Interviewaufnahmen mit Matthias Maino vom Landschaftspflegeverband Freising e.V. im Wiesenbrütergebiet Thonstetten. Foto: Johannes Heinze, Heinz Sielmann Stiftung. Unterstützt durch David Eschler vom Landschaftspflegeverband Freising e.V. und Johannes Heinze von der Heinz Sielmann Stiftung führte das Film-Team der Videoproduktionsfirma „Drehkraft“ Interviews durch, filmte Umsetzungen von Maßnahmen  und Aktionen mit Naturbegeisterten sowie Landschaftsaufnahmen im „Wiesenbrüterbgebiet Thonstetten“. Dazu wurden unter anderem Interviews mit Anwohner:innen und Vertretenden der Landwirtschaft geführt. Abbildung 2 Interviewaufnahmen mit einem Anwohner. Foto: Johannes Heinze, Heinz Sielmann Stiftung. Neben Filmaufnahmen der lokalen Bevölkerung und den Landnutzer:innen lag ein weiterer Fokus der Dreharbeiten auf Interviews mit Vertretenden der Verwaltung sowie politischen Entscheidungsträger:innen. Hierzu wurden Interviews mit Karl-Heinz Hoffmann von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Freising, mit der Bürgermeisterin von Langenbach Susanne Hoyer und dem Bürgermeister der Stadt Moosburg Josef Dollinger gefilmt. Abbildung 3 Interviewaufnahmen mit Karl-Heinz Hoffmann von der Unteren Naturschutzbehörde Freising im Büro im Landratsamt Freising. Foto: Johannes Heinze, Heinz Sielmann Stiftung. Zusätzlich zu den Interviews wurden auch umfängliche Aufnahmen der Landschaft mittels Drohne und von Maßnahmen, wie z.B. der Anlage von Seigen oder der Mahd eines abgeflachten Grabens, gemacht. Abbildung 4 Drohnenaufnahme der Amper-Aue mit angrenzenden Flächen des Wiesenbrütergebiets Thonstetten. Foto: Drehkraft - Videoproduktion.      

Von |2022-07-29T14:23:05+02:0029. Juli 2022|Allgemein|0 Kommentare

Gemeinsam für den Biotopverbund – 3. Treffen der projektbegleitenden Arbeitsgruppe

07. Juli 2022 In dem im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten BiotopVerbund-Projekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ fand am 05.07.2022 das 3. Treffen der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) in Nordhorn statt. Hierbei tauschten sich Vertreter:innen des Programmbüros des Bundesamts für Naturschutz (DLR-PT), der Heinz Sielmann Stiftung, der Landschaftspflegeverbände Rügen und Freising, der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim sowie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz und Partner:innen für die ökologische- und sozio-ökonomische Evaluation über den aktuellen Stand des Verbundprojektes aus. Am Vormittag informierten die Projektbeteiligten hierzu die Teilnehmer:innen der PAG mit Vorträgen über die bislang umgesetzten und die geplanten Maßnahmen in den jeweiligen Teilprojekten: Informations- und Image-Kampagne, InselBiotope, Biograf und MehrWert. Zusätzlich wurde der aktuelle Stand der ökologischen und sozio-ökonomischen Evaluation vorgestellt. Nach den jeweiligen Vorträgen wurden relevante Punkte diskutiert und Anregungen für das zukünftige Vorgehen in den entsprechenden Teilprojekten gegeben. Im Anschluss an die projektspezifischen Diskussionen gab der Naturschutzbeauftragte der Stadt Nordhorn in seinem Vortrag „Biotopverbund als kommunaler Sicht“ einen Einblick in seine Arbeit und berichtete über Erfolge und Herausforderungen bei der Arbeit zum Thema Biotopverbund. Abbildung 1 Teilnehmer:innen der 3.PAG-Sitzung bei der Vortragsreihe zum Stand des BiotopVerbund-Projektes am Vormittag. Foto: Vreni Zimmermann, Landschaftspflegeverband Rügen e.V. Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen, begaben sich die Teilnehmer:innen der 3. PAG-Sitzung auf eine Exkursion zu den Projektflächen in der Modellregion Grafschaft Bentheim. Bei diversen Stopps, an Projektflächen und weiteren markanten Standorten, konnten die Beteiligten vor Ort einen Eindruck vom konkreten Zustand der Flächen und der generellen Gebietskulisse gewinnen. Abbildung 2 Teilnehmer:innen der 3. PAG-Sitzung bei der Exkursion ins Projektgebiet an der Vechte. Foto: Vreni Zimmermann, Landschaftspflegeverband Rügen e.V.   Beispielweise informierte die Projektleiterin im BioGraf-Projekt, Manuela Monzka, in Nordhorn-Brandlecht und in der Samtgemeinde Neuhaus u.a. über Hintergründe zur Flächenakquise, den damit zusammenhängenden Herausforderungen und die bislang durchgeführten Maßnahmen auf den dortigen Flächen. Neben Vor-Ort-Diskussionen zum Stand der Maßnahmen wurden weiterhin auch Potentiale für die zukünftige Gewinnung weiterer Flächen und auch Gemeinden – zur Stärkung des lokalen Biotopverbundes – erörtert. Abbildung 3 Bei der Exkursion wurden den Teilnehmer:innen u.a. die Maßnahmen auf der in 2021 erworbenen Projektfläche in Nordhorn-Brandlecht (links) und dem kommunalen Wege-Rand-Streifen in Neuenhaus (rechts) erläutert. Fotos: Johannes Heinze. Heinz Sielmann Stiftung. Die Projektfläche in Nordhorn-Brandlecht konnte 2021 erworben werden. Seither wurde die ehemals intensiv genutzte Ackerfläche in Grünland umgewandelt, in dem nach einem Umbruch die Einsaat mit Regio-Saatgut erfolgte. Zukünftig soll diese Fläche extensiv bewirtschaftet werden. In der Samtgemeinde Neuhaus konnte ein ehemals überackerter kommunaler Wege-Rand-Streifen aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Auf dieser Fläche wurde im Frühjahr 2022 ein Blühstreifen mit Regio-Saatgut angelegt, welcher zukünftig ein Lebensraum und Wanderkorridor für Pflanzen und Tiere in der sonst landwirtschaftlich geprägten Region darstellt. Abbildung 4 In 2021 erworbene Fläche in Nordhorn-Brandlecht, welche vom intensiv genutztem Mais-Acker zum extensiv genutztem Grünland umgewandelt wurde (links) und der in 2022 neu angelegte Blühstreifen in Neuenhaus (rechts). Fotos: Vreni Zimmermann, Landschaftspflegeverband Rügen e.V.     [...]

Von |2022-07-08T14:23:15+02:008. Juli 2022|Allgemein|0 Kommentare

Umfeldgestaltung – Natur und Nutzung verbinden

Umfeldgestaltung - Natur und Nutzung verbinden 30. Juni 2022 Bei der Renaturierung und Umfeldgestaltung der Kleingewässer auf Rügen steht der naturschutzfachliche Aspekt an erster Stelle. Doch damit allein ist es nicht so leicht, die Gemeinden für die Idee des Biotopverbundes zu gewinnen. Im Idealfall profitieren alle Seiten von dem Projekt. Renaturierung der Kleingewässer Um die Qualität der Lebensräume im und am Gewässer für bereits vorkommende, aber auch hoffentlich in Zukunft neu angesiedelte Arten zu verbessern, sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen. Zum einen sind an mehreren Gewässern bereits biologische und konventionelle Maßnahmen zur Entschlammung durchgeführt worden, um den Verlandungsprozess aufzuhalten und eine Verbesserung der Wasserqualität zu erreichen. Ergänzend sollen an einigen Gewässern noch Flachwasserbereiche angelegt werden, die besonders für Amphibien und (teilweise) im Wasser lebende Insekten eine Bereicherung der Lebensräume darstellen. Abbildung 1:  Amphibien wie dieser Teichfrosch lieben flache Wasserzonen mit Steinen, auf denen sie ungestört in der Sonne sitzen können. Foto: LPV Rügen e.V. Heimische Pflanzen und natürliche Lebensräume Zum anderen sollen die aquatischen Lebensräume mit Maßnahmen im unmittelbaren Umfeld sinnvoll ergänzt werden. Denn viele wasserbewohnende Arten benötigen zu einigen Jahreszeiten oder Stadien in ihrer Entwicklung auch Landlebensräume. Zur Strukturanreicherung sind daher umfangreiche Pflanzungen aus (gebiets-)heimischen Gehölzen und die Anlage von Totholz- und Steinhaufen vorgesehen. Diese können beispielsweise als Tagesverstecke oder auch Winterquartiere dienen. Die Vorteile von heimischen Gehölzen liegen dabei klar auf der Hand: bessere Anpassung an lokales Klima und Standortbedingungen, dadurch pflegeleichter und auch robuster gegenüber Umwelteinflüssen (bspw. Dürre) sowie Krankheiten und Schädlingen, i.d.R. größerer Nutzen für heimische Fauna (Bienen- und Vogelnährgehölze), Förderung und Erhalt heimischer Arten und der Biodiversität, z.T. vielseitig nutzbar (essbare / nutzbare Früchte, Pflanzenteile mit Heilwirkung, …), optisch ansprechend durch langanhaltende Blüten und Früchte. Weiterführende Informationen zu einigen heimischen Gehölzen der Insel Rügen finden Sie auch in der Handreichung „Artenportraits einheimischer Gehölzarten“ im Download-Bereich. Naturschutz in Siedlungsbereichen Natürlich finden sich die hochwertigsten Lebensräume für seltene Arten in unberührter Natur, die für niemanden zugänglich ist. Jedoch können auch naturnahe Bereiche in Siedlungsgebieten wertvolle Lebensräume darstellen. Denn viele Arten kommen mit einem gewissen Grad an Störung aus, wenn die Qualität der Lebensräume entsprechend hoch ist. Allerdings benötigen Lebensräume in Siedlungen hin und wieder etwas Pflege durch die Gemeinden – deshalb ist es wichtig, dass die Akzeptanz der Maßnahmen und Biotopflächen besonders hoch ist und die Natur vor der Haustür die Wertschätzung erhält, die sie verdient. Dies funktioniert besonders dann, wenn man Entwürfe entwickelt, die Anwohner:innen und Besucher:innen nicht aussperren, sondern ganz gezielt einbeziehen. Abbildung 2: Der neue Steg fügt sich perfekt in die naturnahe Gestaltung am Dorfteich Gingst ein. Die Gemeinde freut sich jetzt schon sehr darauf, dass die Maßnahmen fertig werden und eine schöne Ruhe-Oase für Anwohner:innen und Besucher:innen mitten im Dorf entsteht. Gemeinden, die ihre Biotope wertschätzen, fällt auch die Pflege dieser leichter. Foto: LPV Rügen e.V. Nutzbarkeit für höhere Attraktivität der Flächen Es ist ein Balance-Akt, Nutzung und Naturschutz zu vereinen. Einerseits darf durch die Nutzung nicht [...]

Von |2022-07-01T07:47:49+02:0030. Juni 2022|Allgemein|0 Kommentare
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